Donnerstag, 17. November 2011

Ginkgo-Blätter, meine Freude!



Mir konnte gar nichts schöneres passieren, als dass mir, während meines Spaziergangs durch Kevelaer vorgestern, Ginkgo - Blätter vor die Füße fielen. Zwei davon habe ich aufgehoben und mit nach Hause genommen. Von diesen Blättern war ich schon als Kind fasziniert. Eine Tante hatte eine goldene Brosche in Ginkgo - Blatt - Form. Eigentlich sollte ich sie mal geschenkt bekommen, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Für mich ist der Ginkgo - Baum der interessanteste Baum überhaupt. Goethe hat ihm schon ein Gedicht gewidmet und um 1780 in Jena einen Ginkgo gepflanzt. Der japanische Tempelbaum, so nennt man ihn auch, gehört zu den ältesten Bäumen der Welt.




Es ist doch nun ein stolzer Baum, der sehr widerstandsfähig ist und heutzutage auch gerne angepflanzt wird. Es lohnt sich mal zu googeln, es gibt viel wissenswertes nachzulesen. So von Pflaster eingefasst in einem kleinen Kreis nur wachsen dürfen, ich sehe es nicht gerne für ihn. Aber wie will man es anders machen, unseren Innenstädten steht das Grün der Bäume gut zu Gesicht und sie versorgen uns doch mit Sauerstoff. Die Idee, dass sich Baumpaten um die Bäume kümmern, finde ich toll. Sie gießen ihn regelmäßig und sprechen hoffentlich auch mit ihnen. Sie werden es uns danken. 


Nutzbringende Eigenschaften des Ginkgo gibt es zur Genüge, Studien haben das ja eindeutig erwiesen. Die Gedächtnisleistung kann durch seine Wirkstoffe gestärkt werden, auch nicht schlecht, in meinem Alter lässt sie schon ein wenig nach. Da kann ich Dank meines Lieblingsbaumes doch etwas dagegen unternehmen.  
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...