Montag, 3. November 2014

Den Himmel über mir ...


... kann ich sehen, wenn ich aus den Fenstern unseres Häuschens schaue. Wenn ich besondere Wolkenformationen sehe, dann gehe ich vor die Tür und halte dieses schöne Panorama mit der Kamera fest. Denn ich liebe Wolken in allen Variationen, ich habe mich als Kind oft einfach irgendwo auf den Boden gelegt, die Arme unter den Kopf verschränkt und habe ihnen  zugeschaut, wie sie so dahin zogen. Damals habe ich in jeder Wolke etwas erkannt. Ein Gesicht, ein Tier, meine Phantasie war groß. Faszinierend fand ich den Gedanken, dass sich über jedem Menschen auf dieser Welt der Himmel wölbt. 

ClauDia, schau nach unten, Wattewölkchen über Ägypten
Über den Wolken im Flieger zu sein, fand ich dann später als Erwachsene auch ganz besonders. Die Sicht aus dem Flugzeugfenster auf die Wolken ist doch einzigartig. Wie Wattebäuschchen kamen mir diese Gebilde vor und ich meinte, ich könnte sie einfach wegpusten. Mit dem Flugzeug in die Lüfte steigen und die Wolkendecke durchbrechen, das hat schon was und ich wünschte mir früher, das im Winter regelmäßig tun zu können, um dem tristen Winterwetter in Deutschland zeitweise zu entfliehen. Ich wollte gern in jedem Winter den blauen Himmel mit Zausewölkchen in südlicheren Gefilden über mir sehen, um Sonne aufzutanken und dem Winter-Blues zu entgehen. Aber nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung und jetzt werde ich eben aus meinem Fenster schauen und mich daran erfreuen, dass auch am Niederrhein für mich die Wolken fliegen.    

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