... kann auch entzücken. So eine Gans? habe ich noch nie gesehen und das Farbspiel ihres Hinterteils begeistert mich. Ich fuhr so vor mich hin, wie ich so am allerliebsten fahre, nämlich ganz gemächlich durch die schöne Niederrhein-Landschaft. Da sah ich sie vor einem Maisfeld herum watscheln. Zack, in den Rückspiegel geguckt, gefahrloses abruptes Bremsen möglich. Raus aus dem Auto mit dem Fotoapparat in der Hand, der zum Glück mal griffbereit neben mir auf dem Beifahrersitz lag. Er / Sie zierte sich ein wenig vor die Linse zu kommen und watschelte flott hin und her. Aber dann, klick, Bild im Kasten. Und ich hatte die Mundwinkel noch stundenlang oben, weil ich mich über das schöne Bild so freute.
Samstag, 20. September 2014
Donnerstag, 18. September 2014
Geht doch ...
Ich habe gerade mal mächtig mit mir geschimpft. So geht es doch auch nicht. Nur trübe Gedanken und so gar nichts Erheiterndes im Blickfeld. Da muss ich mal ein bisschen überlegen und in meiner Erinnerung kramen. Was hat mich denn sonst immer aufgeheitert? Aaaaah, da habe ich doch was:
Frühling, Sommer und dahinter
gleich der Herbst und bald der Winter.
Ach, verehrteste Mamsell,
mit dem Leben geht es schnell.
So kleine Sachen von Wilhelm Busch, die gehen doch immer. Mir gefällt der Mann und seine Dichtungen. Genauso wie seine Malereien. Ein Beispiel mal:
Ach ja, es gefällt mir schon, aber ich merke gerade, doch ein bisschen trübe, oder? Also noch eins, denn Wilhelm hat ja auch sonnige Bilder gemalt:
Freitag, 12. September 2014
Gedankensplitter
Meinen armen Kopf,
den möchte ich manchmal
einfach so in den Sand stecken.
Aber ich mag keinen Sand,
in meiner Nase und den Augen nicht
und sonst wo schon gar nicht.
Besser ist es wohl,
ich behalte den Kopf oben.
Da gehört er ja auch hin.
Ich könnte ihn ja neigen
oder einfach mal so
hierhin und dorthin drehen.
Ich könnte ihn fest schütteln.
Eine gute Idee,
damit fange ich sofort an.
Ich schüttele ihn ganz fest,
weil mir doch so allerhand
einfach nicht passt.
Ach, was bringt es mir?
Gar nichts,
außer Kopfschmerzen.
von ClauDia OverMann
Samstag, 6. September 2014
Abschied nehmen müssen ...
... von einem vertrauten Menschen fällt schwer. Nur die Erinnerung bleibt. Auf diese Welt zu kommen ist schwer, sie wieder zu verlassen auch. Jedem ist seine Zeit auf Erden bestimmt. Dem einen mehr, dem anderen weniger. In unserer Familie verkörpern mein Mann und ich nun die älteste Generation. Meine Schwiegermutter hat uns gerade diesen Platz abgetreten. Sie hat ihre Lebenszeit vollendet. Sie war uns ein Vorbild und wir wollen sie nun würdig vertreten. Ich hoffe, es gelingt uns gemeinsam für eine noch lange Zeit.
Mittwoch, 3. September 2014
GRÜN ist die Hoffnung ...
Dienstag, 2. September 2014
ROSEN, ROSEN, ROSEN ...
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Da hat sich eine Pseudo- Rose, die keine Rose ist, eingeschummelt. |
... Rosen gehen immer, nur bei mir im Gärtchen nicht, leider. Mal in der Vase, ja. Ansonsten lichte ich überall da, wo mir Rosen in Nachbars Garten gefallen, sie schnell ab. Also, wer hier eine Rose, die seine Rose ist, entdeckt, der solle sich melden und ich werde ihm sein Rosen-Foto mailen. Nun noch der Rosen-Gedichts-Klassiker für mich schlechthin:
Sah ein Knab ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und morgenschön,
Lief er schnell, es nah zu sehn,
Sah's mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.
Knabe sprach: „Ich breche dich,
Röslein auf der Heiden!“
Röslein sprach: „Ich steche dich,
Dass du ewig denkst an mich,
Und ich will's nicht leiden.“
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.
Und der wilde Knabe brach
's Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihm doch kein Weh und Ach,
Musst es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.
von Johann Wolfgang Goethe
Montag, 1. September 2014
So ROT wie Blut ...
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Was Rotes muss einfach im Garten sein, das ist der Hingucker schlechthin. |
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