Montag, 30. April 2012

Sinneswandel - es ist nie zu spät!




In den letzten Tagen habe ich mich immer wieder mit dem Thema "Ehrenamt" beschäftigt. Ich sah es kritisch, dass meist keine Entschädigung geleistet wird und meinte, es wird auch oft ausgenutzt. Durch die regelmäßige Lektüre des Lokalkompasses und durch die ein oder andere Diskussion, wurde mir aber erst einmal bewusst, in wie vielen Bereichen die "Ehrenamtler" so nutzbringend tätig sind. Mir geht es in Deutschland gut, das ist das Privileg meiner Geburt hier im Lande, ich bin den Umständen entsprechend zufrieden. Anderen Menschen geht es sehr schlecht in dieser Welt, was können sie dafür, dass sie unter oft miserabelen Bedingungen geboren wurden und leben müssen? Also könnte ich "von mir etwas geben", um dieses Ungleichgewicht ein wenig moralisch vor mir selbst auszugleichen.  Die Kinder dieser Welt und die Natur liegt mir am meisten am Herzen. In dem Bereich werde ich für mich etwas finden, um etwas zu tun. Gestern Abend habe ich eine Sendung über die 78jährige Joan Goodall gesehen, sie war Verhaltensforscherin von Schimpansen und ist heute engagiert in der Welt unterwegs, um die Kinder dieser Welt mit kleinen Projekten an Natur- und Umweltschutz  heranzuführen. Dies tut sie unter dem Aktionsnamen "Roots und Shoots" = "Wurzeln und Schößlinge" . In dieser Richtung werde ich mich für mich mal umsehen. Wie war das noch: Wer nur einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt. Nun werde ich nicht gerade einen Menschen retten, aber einen kleinen Teil zur "Weltrettung" beitragen können. Ist das überheblich gedacht, was sagt Ihr dazu?
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