Freitag, 1. Mai 2015

Polly Wolly lässt grüssen



Meine neue Nachbarin heißt Polly Wolly und hat ein sonniges Gemüt. Ein schönes Foto von vorne hätte ich mir von ihr gewünscht, aber sie zeigte mir immer nur ihr Hinterteil, wenn ich sie fotoknipsen wollte. Dann eben nur ein Hintern-Foto, auch nicht schlecht. 

Wenn ich mir Polly Wolly so betrachte, dann überkommt mich eine angenehme Gelassenheit. Was hat sie schon groß zu besehen? Sie sucht nach dem saftigsten Gras auf der Weide und dem schmackhaftesten Löwenzahn. Kommt ihr jemand krumm, dann blökt sie ihn an. Regnet es, dann verschwindet sie einfach mit zwei weiteren Artgenossen in ihrem Stall und ward nicht mehr gesehen. Warm, satt und trocken, dass ist ihre Devise.

Mein Leben ist da im Moment wesentlich turbulenter. Mein neuer "Stall" will erst einmal hergerichtet werden und das kann dauern. Ich sehe einen Riesen-Berg an Arbeit vor uns und muss immer wieder mal sortieren, was ist nun als erstes wichtig. Da sage ich mir doch, das Wichtigste ist: nur nicht aufregen. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Im Moment schwinge ich einfach nur den Putzlappen und schrubbe hier und schrubbe da. Es lohnt sich. Ich kann einen Unterschied feststellen, vorher-nachher. Das ist ja auch der Sinn der Sache. 


Ich liebe Bäume in jeder Art und diesen Baum habe ich mal gleich als erstes in unserem neuen Domizil aufgehängt, so als gutes Omen. Dass die Wand dahinter noch nicht frisch gestrichen ist, das war mir egal. Wird demnächst aber passieren, Ehrensache, denn wir sind ja keine Schlunze...

Nun noch ein paar Worte zum Geburtstag meiner Mutter, der sich heute zum 83. Male gejährt hätte. Wie gerne hätte ich heute Nachmittag den Kuchen, der schon fertig ist, mit ihr gegessen. O.K., Mutti, ich esse einfach ein Stück für Dich mit.
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