Dienstag, 11. Oktober 2011

Bücher - meine Rettung!

Egal was mich bedrückt, wenn ich in die Stadtbücherei gehe, dann geht es mir gleich besser. Das war schon seit meinem sechsten Lebensjahr so. Ich lernte in der ersten Klasse recht schnell lesen und bekam zur Belohnung das Buch "Förster's Pucki" von Magda Trott geschenkt. Schnell war es ausgelesen und Weihnachten war noch weit. Da meldete mich meine Mutter in der Stadtbücherei in der Nähe meiner Volksschule an. Da gab es kostenlos Bücher auszuleihen und ich war glücklich. Seitdem bin ich, egal wo ich wohne, Mitglied einer Stadtbücherei und kann nicht mal schätzen, wie viele Bücher ich dort schon ausgeliehen habe. Meine Taschen waren und sind immer schwer. Meine Ausbeute von heute war aber etwas leichter.


Ich bin immer auf die nettesten Bibliothekarinnen getroffen und ich habe immer all das, was mich interessierte, besorgt bekommen, wenn es nicht im Bestand war. Auch heute konnte ich mir etwas vorbestellen, was ich erst gestern im Fernsehen entdeckt hatte. Ich habe in einer Buchhandlung mit Schreibwarenabteilung eine Lehre zur Einzelhandelskauffrau gemacht. Seitdem habe ich auch noch eine Vorliebe für Schreibzeug, Blöckchen, Hefte, Briefpapier, Mäppchen usw., all das sammele ich auch, Ehrensache! Genauso wie Bücher, ich kaufe sie aber auf Trödelmärkten, denn ich bin ja meinem Geld nicht böse. Manches, was ich in der Bücherei ausgeliehen habe, möchte ich auch besitzen. Irgendwann finde ich es, ganz sicher. Zur Vorsicht habe ich immer einen Zettel mit Stift parat liegen, damit ich aufschreiben  kann, wonach ich demnächst suchen muss.


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