Mittwoch, 13. November 2013

Flow, Flow, Flow ...


Vor einigen Jahren stieß ich auf ein Buch mit interessantem Titel und kaufte es mir:

Mihaly Csikszentmihalyi : FLOW Das Geheimnis des Glücks.

Er fragt: "Was macht ein Leben lebenswert?" Unter der Feststellung, dass Geld uns nicht glücklich machen kann, richtet er seinen Blick auf jene, die Vergnügen und dauerhafte Befriedigung in Tätigkeiten finden, die einen Zustand des "Fließens", des "Flow" mit sich bringen.

 http://www.gluecksarchiv.de/inhalt/flow.htm

Nun bin ich eher die unruhige Type, die schwer in diesen Zustand kommt und alle beneidet, die es immer wieder schaffen, sich vom Alltag durch ein bestimmtes Tun los zu lösen. Meine Gedanken schweifen immer ab. Alle möglichen und unmöglichen Entspannungs-Methoden habe ich schon ausprobiert. Da entspannt sich selten was, leider.

Entspannend finde ich es wohl immer, wenn ich an fließendem Wasser sitze. Das trägt den einen oder anderen quälenden Gedanken einfach fort. So ein plätscherndes Brünnlein im Garten ist da schon nicht schlecht. Aber so als Dauergeräuschskulisse taugt es für mich auch nicht. Nach ein paar Minuten nervt es mich. Mal an einem Fluss sitzen, das ist schon schön.

Berieselung durch Musik ist mir nur angenehm, wenn ich die Titel ausgesucht habe. Das ist ja leicht zu bewerkstelligen, eine CD mit einem meiner Lieblingsinterpreten höre ich mir schon gerne mal an. Musiksendungen mit Titeln aus längst vergangenen Zeiten sind mir auch angenehm und nehmen mich für eine Weile ins Vergessen und Abschalten mit.

Fesselnde Bücher sind für mich das einzigste, sichere Mittel abzuschalten. Leider finde ich da immer seltener was und greife aber auch zu etwas, was ich schon mal gelesen habe. So manches darin habe ich schon vergessen und da lohnt es sich, es noch einmal aufzufrischen.

Ich beobachte gerne, dass meine Söhne beide sportlich aktiv sind und damit Entspannung finden. Im stressigen Alltag ist das so nötig und für die Fitness erst recht.

Jetzt noch eine Erinnerung an ein Gefühl der Ruhe und Zufriedenheit aus vergangenen Zeiten. Wir waren zu viert als kleine Familie mit Vater, Mutter und zwei Söhnen. Meine Gedanken gingen: Sind alle da, ja, dann ist ja alles wunderbar.
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